Der in Kiew geborene lyrische Tenor Anatoli Pogrebniy gehört zu den interessantesten Neuentdeckungen in jüngster Zeit. In der Spielzeit 2021/22 debütiert er unter Oksana Lyniv bei den Berliner Philharmonikern und singt im Rahmen einer Internationalen Opernwerkstatt Konzerte in Zürich, Basel, Bern und Wiesbaden.

 

Seit 2019 ist er Ensemblemitglied an der Ukrainischen Nationaloper Kiew, wo er u. a. als Nemorino (L’elisir d’amore),  Conte Almaviva (Il barbiere di Siviglia) und Don Ramiro (La Cenerentola) zu hören ist. In Kiew singt er auch Roméo (Roméo et Juliette, Gounod).

 

Er studierte an der Nationalen Musikakademie Ukraine und ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. So gewann er den ersten Preis des VI. Gesamtukrainischen Wettbewerbs "Klassischer Meridian" und war Teilnehmer des  11. Balaton-Youth-Art International Art Festivals in Ungarn.

 

2016 debütierte er an der Nationaloperette in Kiew, wo er u. a. als Alfred (Die Fledermaus) zu erleben ist. 2017 debütierte er am Opernhaus Charkiv als Nadir (Les pecheurs de perles).

 

2018 gab er sein Debüt beim Rossini-Opernfestival in Pesaro als Belfiore (Il viaggio a Reims) und wurde 2019 wiederholt nach Pesaro eingeladen als Edoardo Milfort (La cambiale di matrimonio). Er nahm an Meisterkursen mit Ernesto Palacio und Juan Diego Florez teil.  

 

Gastspiele führten ihn in den letzten Jahren wiederholt nach Deutschland, Polen, Portugal, Schweiz, Italien, Niederlande, USA.

 

 

 

Repertoire: